Frankfurt Marathon

24. Messefrankfurt Marathon, 30.08.2005

Von einigen meiner Lauffreundinnen und -freunden wurde mir der Frankfurt Marathon als besonders schön empfohlen, wenn.... ja wenn das Wetter mitspielt. Sonst bläst Dich der Wind durch die Hochhausschluchten der Innenstadt.

Da hatte ich mir bei der Anmeldung noch gar keine Gedanken gemacht, aber Petrus ist ein Viermärker und so machte ich mir keine Sorgen.

Skyline 0013Bereits am Samstag ging es in die Hessenmetropole, von der ich bisher nur den Airport und den Palmengarten kannte. Der erste Weg führte zur Messe, um die Startunterlagen noch in Ruhe abzuholen und dann zum Hotel. Da Frankfurt gut mit dem ÖPNV erschlossen ist, hatte unser Auto erstmal Pause.Skyline 001103

Ein probates Mittel eine Stadt kennen zu lernen, wenn man nicht viel Zeit hat, ist eine Stadtrundfahrt. Der Name Mainhattan kommt nicht von ungefähr, wenn man die Bauten der ach so armen Banken betrachtet.

Vom Maintower, die Auffahrt gehört mit zur Stadtrundfahrt, hat man einen schönen Überblick über die City.

Der nächste Teil des Kennenlernens begann am Sonntagmorgen. Die Abgabe des Kleiderbeutels und die Inaugenscheinnahme des Hammermann 0023Start- und Zielbereiches gehören ja zu den Ritualen vor dem Start. Ein wenig unangenehm war, das einige Läufer 5 Minuten vor dem Start noch über die Sperrgitter in den Startblock drängten, da sollte sich der Veranstalter mal was einfallen lassen. Grössere Startblocks könnten hier Abhilfe schaffen. Aber um 11:00 Uhr wurden wir dann losgeschickt und kamen direkt schon am Mann mit dem Hammer vorbei. Der stand bei Kilometer 0 oder, je nachdem, bei Kilometer 42. Es gab aber wohl noch einen zweiten, nicht sichtbaren, der traf mich so bei KM 35.1002

Doch zurück zum Start. Nachdem sich das Feld in Bewegung gesetzt hatte, kam auf den breiten Strassen auch Schwung in die Masse. Die ersten Kilometer führten an der Oper vorbei und dann in einer Schleife durch die Innenstadt zurück zur Messe, wieder durch das Banke12nviertel und dann ging es endlich hinaus, nach Sachsenhausen und durch die Vororte weiter nach Höchst. Während des ganzen Laufes, mit Ausnahme von 3 Kilometern auf der Mainzer Landstrasse, habe ich wirklich ein Publikum erlebt, hinter dem sogar meine so euphorischen Landsleute aus dem Ruhrgebiet zurückstehen. Dieses Stück Ruhe auf den Kilometern 32-35 habe ich schon richtig genossen. Auf den letzten Kilometern geht es dann noch mal durch die Innenstadt, bevor auf dem letzten Kilometer, der Messeturm als Landmarke vor den Läufern, die Reserven mobilisiert wer27den, soweit noch welche vorhanden sind Dann kommt der Show Down: einlaufen in die Festhalle, auf dem roten Teppich, unter dem frenetischen Jubel von 10 000 Zuschauern, also mit Gänsehaut auf dem Rücken. Das und die gute Zeit von 3:32:41 geben mir die Gewissheit, das ich hier bald noch mal antretevor dem Start 0020.

BuiltWithNOF